Kaltplasma
Ein innovativer Lösungsansatz.
Der Einsatz von Kaltplasma bei Tieren – zum Beispiel bei Pferden, Eseln, Hunden oder Katzen – kann in vielen Bereichen sinnvoll sein und einen echten Unterschied im Therapieverlauf für dein Tier machen.

Kabelloses Kaltplasmatherapiegerät PetCellpen®
der ActivCell Group AG
Durch die Zusammensetzung des Plasmas hat es mehrere wirksame Komponenten, die wir uns zu Nutze machen können.
So bietet der Einsatz von Kaltplasma eine ganze Reihe von Chancen und Vorteilen für dich und dein Tier.
Die Anwendung von Kaltplasma kann:
- eine hohe antimikrobielle Wirkung haben:
Und das ist wirklich die absolut herausragendste Eigenschaft von Kaltplasma! Die Zusammensetzung des Plasmas ermöglicht es Viren, Pilze und Bakterien auf der Haut / in Wunden abzutöten (auch resistente Keime). - beim Biofilm-Abbau auf Wunden helfen:
Chronische Wunden sind oft durch einen Biofilm geschützt, in denen Bakterien schwer erreichbar sind. - die Wundheilung fördern:
Kaltplasma kann Infektionen in Wunden zurückdrängen, die Zellteilung anregen und die Durchblutung und Geweberegeneration verbessern. Zusätzlich kann es entzündliche Prozesse positiv beeinflussen. - die Durchblutung fördern:
Es regt lokal die Mikrozirkulation an, was die Sauerstoffversorgung im Gewebe verbessert. Das ist günstig für den natürlichen Heilungsprozess. - eine schonende Alternative oder Ergänzung in der Therapie darstellen. Die Anwendung ist für gewöhnlich schmerzfrei bis schmerzarm. Je nach Problematik kann auch ein schmerzlindernder Effekt eintreten.
- Juckreiz reduzieren (z. B. bei Sommerekzem, Pilzbefall).
- von euren Tieren in der Regel gut toleriert werden (das Gerät gibt eine Art leisen Summton von sich, es entsteht leichter Ozon Geruch und die Tiere können ggf. ein leichtes Prickeln auf fühlen). Die Temperatur bleibt niedrig (unter 40 °C).
- auf absolut nicht-invasive Art und Weise Therapien unterstützen nach bisherigem Wissensstand sind keine bis nur geringe Nebenwirkungen (wie Hautrötung, etc.) bekannt.
- eine gute Alternative zur Antibiotika Anwendung bei Hautthematiken, besonders bei einem Befall mit resistenten Keimen oder einer Unverträglichkeit sein. Doch auch wenn euer Tier eine Unverträglichkeit bzgl. anderer Arzneimittel (Inhaltsstoffe von Salben, etc.) hat, die eigentlich für die Anwendung nötig wären, kann der Einsatz von Kaltplasma sinnvoll sein.
- in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen durchgeführt werden. Für jede Anwendung muss nicht viel Zeit eingeplant werden, ich rechne mit ca. 20 Minuten pro Termin.
- es den Tieren ermöglichen entspannt Zuhause behandelt zu werden. Das Gerät ist handlich und mobil. Ich plane die Termine so, dass genügend Zeit ist, dass z. B. auch ängstliche oder reservierte Tiere Sicherheit gewinnen können und ihr genügend Zeit für Fragen und ein Beratungsgespräch habt.
Wenn ihr jetzt noch mehr wissen wollt, v. a. was eigentlich hinter dieser wertvollen Technik steckt, dann informiert euch hier https://activcellgroup.com/de/kaltplasmatechnologie-wirkungsweise/ gern im Detail.
Wie läuft die Anwendung ab?
Im Vorfeld
Meldet euch gern über mein Kontaktformular. Telefonisch bin ich selten erreichbar, da ich die meiste Zeit in Terminen bin. Ich melde mich werktags zeitnah bei euch zurück. Anfragen am Wochenende können erst ab Montag wieder beantwortet werden.
Ich schicke euch dann einen kleinen Fragebogen als Vorbereitung für den Termin zu. Aussagekräftige Fotos sind auch immer hilfreich.
Gerne arbeite ich auch mit eurem Tierarzt zusammen, ihr könnt ihn hier schon gern einbinden.
Im ersten Termin
Wir vereinbaren dann einen ersten Termin, diese sind meist abends oder früh am Morgen. Gerade beim ersten Termin ist dann Zeit sich kennenzulernen und offene Fragen zu klären. Außerdem findet eine ausführliche Anamnese mit Fotodokumentation für euer Tier statt. Wir besprechen dann die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Anwendung. Und dann behandeln wir natürlich auch gleich bei diesem ersten Treffen.
Wenn ihr hier euren Tierarzt einbinden wollt, können wir uns auch nach Absprache in der entsprechenden Praxis treffen.
Die Anwendung selbst
Ja nach Problem, kann es nötig sein den Problembereich noch vorzubereiten (z. B. säubern, Haare kürzen, etc.). Bei der Anwendung mit dem Kaltplasma muss das Gerät einen engen Kontakt zu der betroffenen Körperstelle haben und dort auch für etwas Zeit verweilen können. Das Gerät kann man bzgl. der Intensität steuern, man kann sich also auch erstmal vortasten. Das Gerät selbst gibt eine Art Summton von sich, es entsteht leichter Ozon Geruch, Wärme wird erzeugt (unter 40 Grad) und die Tiere spüren dabei nichts bis hin zu einem Prickeln auf der Haut.
Der weitere Verlauf
Je nach Problematik ist mit einer unterschiedlichen Dauer zu rechnen. Meist kann man viel innerhalb von 2-4 Terminen erreichen. Bei sehr hartnäckigen und/oder schwerwiegenden Themen, können auch mehr Sitzungen notwendig sein. Wichtig ist, dass zwischen den Terminen mind. 24 Stunden liegen. So kann man mit 2 Terminen innerhalb einer Woche planen. Ihr könnt jederzeit euren Tierarzt einbeziehen!
Es kann auch notwendig sein eine vorhandene Grunderkrankung zu behandeln. Spätestens hier muss dann auf jeden Fall auch tiermedizinisches Fachpersonal miteinbezogen werden.
Wie funktionieren Kaltplasma-Anwendungen?
Kaltplasma wird in der Humanmedizin schon seit einiger Zeit erfolgreich eingesetzt. Hier nutzt man es v. a. bei der Anwendung von chronischen Wunden und im Kampf gegen resistente Keime. Langsam kommt die Technik auch im Veterinärbereich an.
Dazu wurden kleine und handliche Geräte entwickelt, die das Kaltplasma direkt an der betreffenden Körperstelle erzeugen können.
Doch was ist Kaltplasma eigentlich?
Grundsätzlich ist Plasma die Bezeichnung für den vierten Aggregatzustand von Materie nach fest, flüssig und gasförmig. Es entsteht indem einem Gas (im Fall des von mir verwendeten Geräts: ganz einfach aus der Umgebungsluft) Energie zugeführt wird, typischerweise durch elektrische Entladung oder Hochspannung. Diese Energiezufuhr führt dazu, dass ein Teil der Gasteilchen ionisiert wird, dabei aber keine Hitze entsteht (daher Kaltplasma, es hat ca. 38-40 Grad).
Bei dem eingesetzten Gerät entsteht das kalte Plasma aus der Umgebungsluft zwischen der Glaselektrode und der Haut/dem Gewebe des Tieres. Auf diese Weise kann das Plasma direkt im Problembereich wirken.
Das eigentlich spannende bei der Anwendung von Kaltplasma, ist, dass es aus mehreren wirksamen Bestandteile zusammengesetzt ist. Diese sind:
- Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und Reaktive Stickstoffspezies (RNS):
können Bakterien, Viren und Pilze schädigen, indem sie deren Zellwände oder DNA zerstören. Sie können außerdem entzündungshemmend wirken. - UV-Strahlung
kann die antimikrobielle Wirkung und teilweise die Zellaktivität fördern. - Elektrische Felder
Können auf die Zellregeneration positiv einwirken. Außerdem können sie die Oberflächenstrukturen von Biofilmen beeinflussen. - Ionisierte Teilchen
reagieren mit Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft und bilden neue Moleküle, die ebenfalls antimikrobiell wirken können. So können sie auch Zellkommunikation und Zellmigration positiv beeinflussen.
Warum kann Kaltplasma die ungewollten Mikroorganismen schädigen, aber gesundes Gewebe nicht?
- Plasma erzeugt nur kurzfristige, kontrollierte ROS/RNS-Pulse.
- kurze Anwendungszeiten verhindern Schäden an gesundem Gewebe.
- gesunde Zellen reagieren auf milden Oxidationsstress mit Regeneration statt Zerstörung.
Wichtig zu wissen:
Der tierheilpraktische Einsatz von Kaltplasma ist eine wertvolle Ergänzung zu anderen Anwendungen und Therapien und kann dabei oft einen entscheidenden Fortschritt bei langwierigen Problemen bringen.
Sie ersetzt aber nicht die Diagnose und Behandlung durch einen Tierarzt. Je nach Problematik, ist es sogar unabdingbar auch die vorliegende Grunderkrankung durch eine fachkundige Person behandeln zu lassen (z. B. bei Problemen durch Allergien, Mauke, etc.).
Darüber hinaus ist die Anwendung von Kaltplasma noch ein relatives neues Gebiet in der Medizin. Viele der durchgeführten Studien verweisen dabei bereits auf das hohe Potential von Kaltplasma, v. a. im Bereich chronischer Wunden. Es muss einem aber klar sein, dass es noch nicht so viele Studien dazu gibt, wie in anderen Fachbereichen und die Studien teilweise klein und/oder schwer vergleichbar sind. Sie wurden außerdem v. a. im Humanbereich durchgeführt. Das sollte einem einfach bewusst sein, wenn man sich für Kaltplasma entscheidet.
Terminvereinbarung
Wenn du eine Beratung oder einen Termin zu diesem Thema möchtest, nimm bitte Kontakt mit mir auf
